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Seide ist eine tierische Faser, die aus den Kokons von Seidenraupen gewonnen wird. Das Züchten von Seidenwürmern erfordert große Sorgfalt und harte Arbeit. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Klima. Die Seidenraupe ernährt sich ausschließlich von Blättern des Maulbeerbaumes, der nur in frostfreiem Klima gedeiht. Seide ist ein Naturmaterial, und Seidenwürmer produzieren Fasern unterschiedlicher Beschaffenheit. Dicke und Glanz des Garnes sind daher nicht völlig gleichmäßig. Ein Kilo Kokons, etwa 2.000 Stück, ergibt nur etwa 200 bis 300 Gramm Seide, was den Preis des Stoffes erklärt. Ein Kokon besteht aus etwa 4 km Seide, von denen 3 km für Seide von Spitzenqualität genutzt werden können. Bei der Verknüpfung von Seidenfäden entstehen kleine Knötchen. Es wird empfohlen, Seide chemisch zu reinigen und bei niedriger Temperatur zu bügeln. Wasser kann auf Seide Flecken verursachen, die jedoch bei einer chemischen Reinigung verschwinden. Seide ist nicht sonnenlichtbeständig und verbleicht schnell. Die Fasern werden durch Sonnenlicht zerstört. Seidenvorhänge, die direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden, sollten daher mit einem anderen Stoff gefüttert werden.
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